Wer hat’s erfunden ?



Silla Gum Do ist eine in Deutschland von Großmeister Franz-Josef Wolf entwickelte Schwert(kampf)kunst, welche verschiedene Elemente diverser traditioneller asiatischer Kampfkünste und Schwertstile mit modernen Elementen und Trainingsmethoden verbindet und vereint. Deutlich erkennbar sind traditionelle koreanische, japanische, chinesische und philippinische Einflüsse.
Auch wenn die Grundlagen des Silla Gum Do schon seit Mitte der Neunziger des letzten Jahrhunderts gezeigt, verbreitet und trainiert wurden, fand die offizielle Gründung als unabhängiger Schwertstil erst Anfang des Jahrtausends statt.
Es gibt derzeit einen Internationalen Dachverband, die International Silla Gum Do Cooperation, jedoch keinen deutschen Dachverband.
Silla Gum Do ist als Schwertkunst in Deutschland, Österreich, den Niederlanden, Belgien und Australien sowohl in Vereinen als auch in kommerziellen Kampfsportschulen zu finden.

Prüfung zum 3. Kup - 1. Streifen 


Geprüft werden die ersten 7 Grundschläge, die 3 Schwertzüge, 3 Zugformen, die erste Schwertform, die erste Kampfform und Schnitttests an Zeitungspapier. 
Diese Prüfungsinhalte fordern den Schwertschülern hohe Konzentration, Gleichgewicht, Präzision und Kontrolle des Körpers und des Schwerts (immerhin eine Waffe) ab.


Bei den Grundschlägen wird die richtige Körperhaltung, die Präzision sowie die richtige Führung der Klinge geprüft.
Für die Schwertzüge gilt das Gleiche wobei die Körperhaltung beim Zug, der vollständige Zug des Schwerts und wieder die Körperhaltung bei der Rückführung der Waffe in die Saya (Schwertscheide) hier besonderes Augenmerk findet.


Zugformen fordern all dies ebenfalls, hier kommt jedoch noch der Bewegungsablauf aus verschiedensten Zügen, Grundschlägen und Drehungen hinzu.


Die Schwertform als Langform kombiniert all dies und stellt somit die besondere Herausforderung an die Schüler dar weil zu den Grundtechniken auch noch Stiche und Umgriffe der Hände am Schwert dazu kommen.


Die Sorgfalt im Umgang mit der Waffe, sich selbst und dem Partner wird dann in der Kampfform begutachtet. Hier arbeiten die Schüler mit einem Bambusschwert (Shinai). Die Kampfform wird als Abfrage des Abstands, des Timings, der Dynamik und der Kontrolle der Waffe zurecht als die Krönung der Prüfung bezeichnet.


Handhabung, der richtige Zug, die richtige Abschätzung des Abstands und vor allem die Präzision bei der Führung der Klinge wird beim abschließenden Schnitttest mit dem Holzschwert an Zeitungspapier von den meisten Schülern als der diffizilste Teil der Prüfung empfunden.